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15. April 2009
Posted in
Fotografie -
Bildbearbeitung
Wie gehe ich am besten bei der Bildbearbeitung vor?
Voraussetzung für eine Bildbearbeitung sollte ein Programm sein, das die sogen. Ebenentechnik beherrscht.
Nur so ist es möglich, ein Bild so zu bearbeiten, das das Originalbild nicht angetastet wird.
Zur nicht-destruktiven Bildbearbeitung wird die Hintergrundebene des geöffneten Bildes über den Ebenedialog des Programms dupliziert.
Alle nachfolgenden Bearbeitungsschritte werden dann auf die duplizierte Hintergrundebene angewendet, dazu muß die Ebene über die Ebenenpalette (in Photoshop) erst einmal aktiviert werden.
Nach Abschluß der Bearbeitung kann man alle Ebenen wieder auf die ursprüngliche Hintergrundebene reduzieren, um das Bild dann platzsparend als jpg-Datei speichern zu können.
Beherrscht die verwendete Software die Ebenentechnik nicht, sollte man immer mit einer Kopie des Originals arbeiten, so kann man notfalls auf das Original zurückgreifen.
Die Speicherung als jpg-Datei sollte erst nach Abschluß aller Bearbeitungsschritte geschehen, da jpg-Dateien komprimiert gespeichert werden; bei jedem Öffnen der jpg-Datei wird die Datei vom Bildbearbeitungsprogramm entpackt und beim Speichern wieder komprimiert.
Bei diesen Aktionen gehen jedesmal Bildinformationen verloren, die sich nicht wieder herstellen lassen. Die Qualität des Bildes wird also mit der Zeit immer geringer.
Da jpg-Dateien nicht mit Ebenen gespeichert werden können, die man bis zum Abschluß der Bearbeitung behalten sollte, bleibt als Alternative nur das Dateiformat der Bildbearbeitungssoftware sowie Tiff übrig.
Das Tiff-Format hat den Vorteil, das es sich auch komprimieren läßt, allerdings nicht so stark wie jpg-Dateien.
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