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26. August 2009
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Fotografie -
Aufnahmetechnik
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Ein Foto einer Person im Gegenlicht, also mit dem Rücken zur Sonne, zeigt das Gesicht der Person im Schatten und einen Hintergrund, der von der Sonne hell beleuchtet wird.
Aber warum ist das so?
Die Antwort liegt darin, dass das menschliche Auge in der Lage ist, einen sehr großen Kontrastumfang wahrzunehmen.
Der Kontrastumfang beschreibt das Verhältnis zwischen den hellsten und den dunkelsten Elementen einer Situation.
Das menschliche Auge vermag einen Kontrastumfang von 1:1.000.000 zu realisieren, während eine Digitalkamera gerade einmal 1:4.096 an Kontrastumfang erfassen kann.
Man kann auch sagen, dass das Auge etwa 20 Blendenstufen erfassen kann, während eine Digitalkamera etwa zwölf Blendenstufen realisiert.
Daher bedient man sich einer speziellen Aufnahmetechnik, die ein Motiv in verschiedenen Belichtungen einfängt und verwendet jeweils nur die brauchbaren Bildinformationen aus den Einzelaufnahmen.
Diese werden dann zu einem Gesamtbild zusammengesetzt und man erhält ein Foto mit gleichmäßiger Detailzeichnung in Lichtern, den hellsten Bereichen im Bild, und Tiefen, den dunkelsten Bereichen im Bild.
Zwei der gebräuchlichsten Bezeichnungen für dieses Vorgehen sind High Dynamic Range Fotografie (HDR) und Digital Range Increase (DRI), welche ähnliche Ergebnisse liefern, aber dennoch zwei verschiedene Verfahren sind.
Es wird eine Digitalkamera benötigt, die sich manuell in den wichtigsten Parametern einstellen lässt:
ISO-Empfindlichkeit, Weißabgleich, Fokus, Blende und Verschlusszeit müssen frei wählbar sein.
Ein Stativ und optional ein Kabelfernauslöser gehören als Kamerazubehör bei der HDR-Fotografie zur Grundausstattung.
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