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04. Mai 2009
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Fotografie -
Bildbearbeitung
Manche Motive, wie z.B. stimmungsvolle Winterlandschaften oder Portraits mit viel Licht und Schatten brauchen keine Farben um zu wirken.
Dafür gab es früher Schwarz-Weiss Filme. Die heutigen Digitakameras nehmen Fotos erst einmal generell in Farbe auf.
Wie bei der späteren Bearbeitung am Rechner ein schönes Schwarz-Weissbild wird, beschreibe ich hier:
Ich erhalte eine 8-Bit Datei, die nur noch Helligkeitsabstufungen enthält.
Nachteil: Ich habe keinen Einfluß auf das Ergebnis, und ich kann den Vorgang nach dem Speichern nicht mehr rückgängig machen.
Die zweite Möglichkeit ist, das ich die Sättigung der Farben verringere.
Als Ergebnis erhalte ich eine RGB-Datei, in der alle Farben mit identischen Anteilen von Rot, Grün und Blau gemischt sind.
Das Ergebnis kann nicht wirklich überzeugen, und auch hier habe ich keinen Einfluß auf das Ergebnis.
Weitaus feinfühliger und dem Motiv besser angepasst arbeite ich mit dem sogen. Kanalmixer, der in vielen Bildbearbeitungsprogrammen zur Verfügung steht.
Der Kanalmixer erlaubt es, das Schwarz-Weiss-Bild aus unterschiedlich gewichteten Anteilen der RGB-Kanäle zu generieren.
So kann ich beispielsweise eine Landschaftsaufnahme mit vielen Grüntönen ganz anders umwandeln als z.B. eine Portraitaufnahme.
Inzwischen gibt es einige sehr interessante Zusatzfilter, wie z.B. Nik Silver EX, die die Wirkung verschiedener, früher gebräuchlicher Schwarz-Weiss-Filme recht gut simulieren.
Die allerdings kosten in aller Regel Geld.
Mit der beschriebenen Kanalmixer-Methode kommt man aber zu ähnlich guten Ergebnissen.
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