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30. Mai 2009
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Fotografie -
Bildbearbeitung
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Besonders bei Architekturaufnahmen sind sogen. stürzende Linien oftmals ein ungewollter und störender Effekt: Da Objekt- und Projektionsfläche nicht parallel zueinander liegen, scheinen Fassaden nach vorn zu kippen, Kanten des Motivs auf dem Foto ungewohnt schräg wiedergegeben.
Alle Kanten laufen auf einen Fluchtpunkt zu. Durch Benutzung eines sogen. Shift-Objektives lässt sich dieser Effekt bereits bei der Aufnahme vermeiden.
Bei diesen Objektiven werden Linsengruppen senkrecht zur optischen Achse verschoben, so dass die Filmebene parallel zum Motiv ausgerichtet werden kann.
Allerdings sind solche Objektive im Vergleich zu "normalen" Objektiven sehr teuer und die Möglichkeit zum Objektivwechsel bietet nur eine DSLR; diese Methode scheidet also für den normalen Fotoamateuer aus. Durch die Möglichkeiten digitaler Bildbearbeitung am Rechner lassen sich stürzende Linien auch nachträglich korrigieren:
Mit Hilfe des kleinen Freeware-Programmes ShiftN lässt sich das ohne Zutun des Benutzers erledigen:
ShiftN erlaubt die nachträgliche Korrektur stürzender Linien, wobei als Besonderheit im Vergleich zu anderen Programmen ein Großteil der Korrekturarbeiten vom Programm automatisch übernommen wird.
In den meisten Fällen genügt ein Klick auf den Menüeintrag Automatische Korrektur um ein zufriedenstellendes Ergebnis zu erreichen.
Dabei werden sowohl die Effekte stürzender Linien als auch Kameradrehungen automatisch korrigiert.
Die Vorgehensweise von ShiftN ist dabei die, im Bild zunächst nach geraden Linienstücken und Kanten zu suchen, wobei nur solche beachtet werden, die hinreichend vertikal verlaufen.
Ausgehend von diesen Geradensegmenten wird dann in einem Optimierungsprozess diejenige perspektivische Abbildung bestimmt, die die vorhandenen Linienstücke bestmöglich parallel zueinander anordnet (Shift) und zwar so, dass sie in Richtung der Bildränder verlaufen (Drehung).
In den meisten Fällen genügt ein Klick auf den Menüeintrag Automatische Korrektur um ein zufriedenstellendes Ergebnis zu erreichen.
Dabei werden sowohl die Effekte stürzender Linien als auch Kameradrehungen automatisch korrigiert.
Die Vorgehensweise von ShiftN ist dabei die, im Bild zunächst nach geraden Linienstücken und Kanten zu suchen, wobei nur solche beachtet werden, die hinreichend vertikal verlaufen.
Ausgehend von diesen Geradensegmenten wird dann in einem Optimierungsprozess diejenige perspektivische Abbildung bestimmt, die die vorhandenen Linienstücke bestmöglich parallel zueinander anordnet (Shift) und zwar so, dass sie in Richtung der Bildränder verlaufen (Drehung).
Lade Dir das Programm Shift-N hier herunter.
Installiere es mit Hilfe des Setup-Assistenten.
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