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28. Februar 2010
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Kinotipps -
Dokumentationen
Faszinierende Doku mit atemberaubenden Bildern über die Bewohner der Weltmeere und den artenreichsten Lebensraum des Planeten Erde.
Ein Expertenteam von Tauchern, Technikern und Wissenschaftlern erforscht und filmt diesen Lebensraum an 54 Drehorten vom englischen Cornwall über Französisch-Polynesien bis hin zur Pleanu-Insel in der Antarktis.
"Ozean? Was ist das - ein Ozean?"
Mit dieser naiven Frage eines Kindes beginnt der Ausflug in die Tiefe der Meere, ohne komplizierte wissenschaftliche Erklärungsversuche oder verwirrende Zahlenkomplexe.
Jacques Perrin und Jacques Cluzaud, die 2001 mit Nomaden der Lüfte über das Leben der Zugvögel den Naturdokumentarfilm revolutionierten, gehen diesmal nicht in die Luft, sondern in die Tiefen der Meere.
An 54 Drehorten vom englischen Cornwall über Französisch-Polynesien bis hin zur Pleanu-Insel in der Antarktis spüren die beiden den Geheimnissen der Schöpfung nach, machen sie für das menschliche Auge sichtbar. Dabei komponieren sie die Reise in die Tiefen der Meere wie eine Symphonie in mehreren Sätzen, verzieren sie mit sprachlicher Poesie, ohne die Bilder damit zu überfrachten.
Da tanzen Delphine wie choreographiert ihr Ballett, drehen sich Fischschwärme in immer schnellerem Kreis, finden diverse Arten Unterschlupf in einem alten Schiffswrack namens Veronika -wie die verblichenen Buchstaben am Bug enthüllen.
Da durchpflügen Wale die Weltmeere, verstecken sich bizarre Wesen in Korallenriffen oder Felsformationen, marschieren Kraken und Krabben im Gleichschritt wie eine Armee.
Ein farbenprächtiges und nicht immer stilles Universum mit ungewohnten Lauten.
Ein Expertenteam von Tauchern, Technikern und Wissenschaftlern suchte nach den Ursprüngen des Lebens und entdeckte einen einzigartigen, aber bedrohten Artenreichtum.
Eingesetzt wurden neueste Beleuchtungs- und Kameratechniken, die größtmögliche Nähe erlaubten.
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