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14. Mai 2009
Posted in
Kinotipps -
Drama
Punkszene und ländliche Dorfidylle reffen aufeinander, das ist der Film Dorfpunks.
Der Film geht auf Rocko Schamonis Kultroman einer Jugend in den 80er Jahren, die geprägt ist von Punk und ländlicher Umgebung.
Verfilmt wurde der Film von Lars Jessen, der durch den Film Am Tag als Bobby Ewing starb bekannt geworden ist.
Während die Punkbewegung in den Städten schon lange zum normalen Stadtbild zählt, bleibt die ländliche Umgebung davon erst einmal ausgenommen.
Das ist auch in Schmalenstedt, einem kleinen Dorf an der Ostsee, nicht anders.
Doch 1984 kommt der Punk auch in Schmalenstedt an:
Schulabbrecher Malte (Cecil von Renner) macht eine Töpferlehre und versucht ein echter Punk zu sein, doch Saufen und Raufen und die Rebellion gegen sein Dorf und das Spießertum reichen Malte bald nicht mehr. Also nennt er sich Roddy Dangerblood und gründet zusammen mit seinen Kumpels Fliegervogel (Ole Fischer), Sid (Pit Bukowski), Flo (Daniel Michel), Piekmeier (Laszlo Horwitz) und Günnie (Samuel Auer) die Punkband Warhead.
Aber anstatt zu üben trifft sich Malte lieber mit seinen Kumpels auf einer Waldlichtung um zu Saufen und einfach abzuhängen.
So droht die Punkcombo schon gleich wieder in der Versenkung zu verschwinden: Abhängen und Saufen sind wichtiger als Üben und die Suche nach dem richtigen Bandnamen gestaltet sich sehr schwierig. Deshalb bleibt zum Üben wenig Zeit, und man macht auch nur 2 Auftritte, mehr schlecht als recht, aber dafür mit ganz viel Punkattitude.
Nostalgische Jugenderinnerungen mit hohem Spassfaktor gepaart mit einer Tragikomödie, das sind die Elemente, die den Film sehenswert machen.
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