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Zugriffsschutz für USB-Geräte

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USB-Sticks sind eine feine Sache, um Daten von A nach B zu transportieren.
Die andere Seite der Medaille: Weil es so einfach ist, Daten zu transportieren und zu kopieren, hat es auch Malware entsprechend einfach, sich zu verbreiten, das haben nicht zuletzt die Erfahrungen mit Conficker gezeigt.

Eine Möglichkeit, dieser Gefahr effektiv zu begegnen, ist, das System mit einem generellen Schreibschutz für USB-Massenspeicher zu versehen.
Das halte ich jedoch für wenig praxisnah.
Praxisgerechter ist es, nur bestimmten Geräten (denen man vertraut) den Zugriff zum System zu gestatten.
Schnell und einfach geht das mit dem Freeware-Tool USB-Wächter.
Das Prinzip dahinter:

Alle USB-Geräte, die vom USB Wächter während der Installation erkannt werden, landen automatisch auf einer sogenannten Whitelist, auf der die erlaubten USB-Geräte stehen.
USB-Geräte, die zum Zeitpunkt der Installation nicht am Rechner angesteckt waren, sind automatisch gesperrt und müssen zuvor über den USB Wächter erlaubt werden bevor sie Zugriff zum System bekommen. Das lässt sich bequem über einen Assistenten erledigen.
Über die eingebaute Protokollfunktion kann auch im Nachhinein nachvollzogen werden, welche USB-Geräte auf das System zugegriffen haben bzw. welchen Geräten der Zugang verwehrt wurde.
Der USB-Wächter ist kompatibel zu Windows 2000 bis zum Windows-Server 2008 R2 sowie zu Windows XP bis Windows 7, jeweils in der 32-Bit und 64-Bit-Variante.

Nähere Infos findet ihr unter USB Wächter

Achtung: Das Tool befindet sich momentan noch in der Betaphase.
Zwar blockt es zuverlässig den Zugriff neuer USB-Geräte, jedoch wurden auf meinem Testsystem auch nach mehrmaligen Neustarts keine neu angeschlossenen Geräte hinzugefügt. Ich empfehle den Einsatz daher nur auf einem reinen Testsystem.

Neuerungen über das Tool erfahrt ihr bei Bedarf im Forum hier im Bremer Treff.

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