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18. Februar 2010
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Tipps und Tricks -
Betriebssystem Windows
Heute ist es üblich, das Programme automatisch bei jedem Windows-Start mit geladen werden wollen.
Kein Programm kommt heute mehr ohne einen eigenen, automatisch startenden Updater.
Und wenn ich gerade dabei bin, eine Präsentation zu erstellen, muß ich nicht nebenbei noch das automatisch startende Messenger-Programm laufen lassen.
Leider ist für den automatischen Programmstart längst nicht mehr nur der sogen. Autostart-Ordner verantwortlich (der wird nur noch selten genutzt) sondern vor diverse Stellen in der Registry.
Windows kennt heute ca. 30 Autostart-Rampen....hier den Überblick zu behalten, ist schwer.
Ein Tool, das die Startrampen alle kennt ist das kleine Tool Autoruns von Entwickler Mark Russinovic (Entwickler der jetzt von Microsoft gepflegten Sysinternals Suite).
Die gesamte Sysinternals Suite, in der neben anderen kleinen Admin-Perlen auch Autoruns enthalten ist, lässt sich hier herunter laden.
Hat man sich die gesamte Suite herunter geladen, einfach das Archiv in einen Ordner entpacken, die enthaltenen Tools benötigen keine Installation.
Autoruns empfängt uns nach dem Start mit einer verwirrenden Anzahl an Einträgen und verschiedensten Reitern.
Der für uns wichtige Reiter heißt Logon und enthält alle Programme, die nach dem eigentlich Windows-Start automatisch gestartet werden.
Durch Herausnahme des Häkchens vor dem Eintrag lässt sich ein Eintrag gefahrlos deaktivieren und, bei Bedarf, schnell wieder aktivieren.
Achtung: Finger weg von den übrigen Reitern!
Wer hier unbedacht Einträge deaktiviert ohne die genaue Bedeutung zu kennen, schießt damit im ungünstigsten Fall sein System ab.

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