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27. Mai 2009
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Tipps und Tricks -
Hardware
Der Hochsommer steht vor der Tür und mit den steigenden Temperaturen wächst auch die Gefahr, das der Prozessor und/oder andere PC-Komponenten überhitzt oder gar beschädigt werden.
Wie man mögliche Temperaturprobleme erkennen kann und sich schützen kann, erkläre ich in diesem Artikel:
Treten Abstürze erst nach einiger Betriebszeit oder nur an heißen Sommertagen auf, ist das ein Indiz dafür, dass es im PC-Gehäuse zu heiß wird.So sorgt man für eine verbesserte Kühlung:
- Sitz des Prozessorkühlers kontrollieren
- Wärmeleitpaste erneuern:
Wärmeleitpaste verliert den Großteil der Wirkung nach spätestens einem Jahr.
Bei Komplett-PCs werden oft aus Kostengründen gerne Wärmeleitpads verwendet. Diese sind zwar nahezu wartungsfrei, sorgen aber im Vergleich zu Pasten für eine fünf bis zehn Grad höhere Temperatur. - Darauf achten, daß die Lüftungsschlitze und Lüfter frei bleiben.
Vorhandenen Staub aus dem Gehäuse und verlegen die Kabel im PC-Inneren so verlegen, daß die Luft besser zirkulieren kann.
Nicht benötigte Komponenten ausbauen. - In modernen Systemen sollten mindestens zwei Gehäuselüfter für Durchzug im PC sorgen.
- Vor allem an staubigen Arbeitsplätzen, beispielsweise in Werkstätten, sind die Rotorblätter spätestens nach sechs Monaten völlig verdreckt.
Eine Reinigung kann den Chip ebenfalls um bis zu zehn Grad abkühlen. - Beim Einbau von Steckkarten jeweils einen Steckplatz frei lassen.
Laufwerke so einbauen, daß zwischen den einzelnen Laufwerken etwas freier Raum bleibt.
Führt ausreichender Abstand zwischen den Steckkarten nicht zu einer besseren Kühlung, einen zusätzlichen Lüfter einbauen. - Den PC nur zu Testzwecken mit offenem Gehäuse betreiben, da nur bei geschlossenem Gehäuse eine effektive Luftzirkulation gewährleistet ist.
Bei allen modernen Prozessoren verhindert eine thermische Schutzschaltung, dass die Temperatur im Prozessorkern einen kritischen Wert überschreitet. Ihre CPU ist damit vor einer Überhitzung geschützt.
- Man kann sich aber schon warnen lassen, bevor die CPU in einen kritischen Temperaturbereich kommt:
- Die passende BIOS-Option findet man im Menü PC Health Status oder Power, Hardware Monitor.Wenn man die Option CPU Warning Temperature aktiviert, wird man beim Überschreiten des angegebenen Temperaturbereichs per PC-Lautsprecher akustisch gewarnt.
Bei Festplatten sollte die Temperatur nicht über 50° C liegen, bei höheren Temperaturen sollte man die Festplattezusätzlich kühlen.
Bei CPUs liegt die erlaubte Arbeitstemperatur höher - ab 80° C wird es hier kritisch. Die Durchschnittstemperatur sollte bei 60° C liegen.
Bei einigen BIOS-Varianten kann man das System auch beim Erreichen einer bestimmten Temperatur automatisch herunterfahren lassen.
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