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16. Dezember 2009
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Tipps und Tricks -
Sicherheit
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Leider gibt es auf der PC-Tastatur keine entsprechende Taste, die den PC nach einem Malwarebefall automatisch reinigt.
Das ist i.d.R. der Verdienst entsprechender Software oder einem manuellem Eingriff durch den Anwender.
Mit diesem Artikel möchte ich eine kleine Hilfestellung leisten, wie man seinen Rechner nach einem Malwarebefall schnell wieder einsatzbereit bekommt.
Wenn ihr der Meinung seid, das Microsoft per se eine Gefahr darstellt, dann lest gar nicht erst weiter.
Wenn ihr der Meinung seid, das Linux per se das sicherste Betriebssystem ist, dann braucht ihr auch nicht weiter zu lesen.
Wenn ihr der Meinung seid, das euch so etwas sowieso nicht passiert, braucht ihr auch nicht weiter zu lesen.
Im ersten Teil geht es darum, einen Malwarebefall erst gar nicht entstehen zu lassen.
Schutz - Wie ich mich schützen kann
- Gebrauche Deinen Verstand.
Wenn ich mit keiner Person englisch kommuniziere besteht kein Grund, den Anhang einer englischsprachigen Mail in meinem Postfach zu öffnen.
Gehe lieber davon aus, das der Anhang Malware enthält.
Wenn Dir unbekannte Absender eine tolle Software per Mail schenken, gehe davon aus, das man Dir Malware unterschieben will.
Solche Mails sollte man ungelesen löschen.
Da es relativ leicht ist, die Absenderadresse einer Mail zu fälschen, sei Dir bewußt, das auch die Mail einer Dir bekannten Adresse nicht per se auch von dort stammen muß. Enthält die Mail Anhänge wie exe-Dateien oder gepackte Archivdateien, sollte man die Mails ungelesen löschen. - Halte Dein Betriebssystem stets aktuell (alle veröffentlichten Sicherheitsupdates und Service Packs installieren).
Durch aktivieren der automatischen Updatefunktion von Windows geht das schnell und ohne das ich mich darum kümmern muß.
Entgegen allen Jammerns der ewigen Microsoft-Gegner werden dabei lediglich Daten übertragen, welche Auskunft über die genaue Version des Betriebssystems und den installierten Updates geben. - Halte ebenso die wichtigsten Anwenderprogramme wie pdf-Reader, Mediaplayer, Flashplayer etc. aktuell.
Dabei kann Software wie der Secunia Personal Software Inspector helfen, oder auch das abonieren sicherheitsrelevanter Newsletter wie die Newsletter des Buerger-CERT vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). - Installiere eine Virenschutzsoftware wie die für den Privatanwender kostenlose Home-Edition des Virenscanners Avast (die kostenlose Version bietet bis auf ein paar ganz kleine Features weniger genau so viel wie die kostenpflichtige Professional-Version. Die Scanleistung ist bei beiden Versionen gleich.)
Aktiviere das automatische Update der Virensignaturen des Virenscanners. - Sichere regelmäßig Dein System mit Hilfe eines Imageprogramms.
Jede Datei ist kostbar, besonders dann, wenn sie unwiderbringlich verloren ist.
Das muß nicht unbedingt ein kostenpflichtiges Programm sein wie TrueImage Home von Acronis; hier findet ihr Links zu kostenlosen Alternativen. - Sei Dir bewußt, das die Gefahr eines Malwarebefalls überall lauern kann, gerade dort, wo man sich sicher glaubt.
- Halte für den Notfall eine sogen. Rettungs-CD bereit, von der sich das System im Notfall booten lässt.
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