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18. Juni 2009
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Tipps und Tricks -
Sicherheit
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Der Betrug im Internet hat erschreckende Ausmaße angenommen.
Um nicht selbst zum Opfer der Web-Kriminellen zu werden, sollten man deren Tricks kennen.
Bankgeschäfte online abzuschließen, ist praktisch:
- Anders als der Schalter in der Bank ist der virtuelle Schalter rund um die Uhr geöffnet.
- Zudem hat man Zugriff auf das eigene Bankkonto von jedem beliebigen Ort auf der Welt.
Damit hat man täglich 24 Stunden direkten Zugriff auf alle wichtigen Leistungen rund um Giro- und Tagesgeldkonto. - Außerdem kann man Kontoauszüge online abrufen und Finanzprodukte sofort online ordern.
Es gibt 2 "Arten" von Online-Banking: Homebanking und Internetbanking.
Mit Internetbanking wird die Verbindung zur Bank über das Internet per Browser aufgebaut. Das entsprechende Programm wird von der jeweiligen Bank auf dem bankeigenen Server bereitgestellt. Die Daten werden beim Internetbanking mit dem „128 Bit“-Verschlüsselungsverfahren über das Internet übertragen, was als sicher gilt.
Beim Homebanking erhält man von der Bank ein Programm, zur Installation direkt auf dem PC. Der Datentransfer erfolgt dann über eine extra dafür gesicherte Leitung. Auch dieses Verfahren gilt als sicher.
Das Anmelden bei der Bank erfolgt beim Internetbanking und beim Homebanking per Kontonummer und Identifikations-Nummer (PIN).
Anschließend kann man Bankgeschäfte wie beispielsweise Überweisungen tätigen.
Um die Transaktionen durchführen zu können, bekommt man von der Bank eine Liste mit gedruckten Transaktionsnummern.
Die Transaktionsnummern ersetzen beim virtuellen Bankbesuch die Unterschrift.
Nur mit einer gültigen TAN kann man eine Überweisung oder einen Auftrag abschließen.
Dabei sollten Sie das iTAN-Verfahren einsetzen. iTAN steht für indizierte Transaktionsnummer.
Gegenüber dem TAN-Verfahren, wo der Anwender eine beliebige TAN aus der Liste auswählen kann, um die Transaktion durchzuführen, wird beim iTAN-Verfahren die Auswahl von der Bank durchgeführt.
Führen man also eine Transaktion aus, die eine Bestätigung erfordert, verlangt das Bank-System eine ganz bestimmte TAN.
Nur die Transaktionsnummer mit der passenden laufenden Nummer genehmigt die Aufgabe.
Das iTAN-Verfahren schützt damit effektiver gegen Phisher, die Ihre Bankdaten ausspähen wollen.
Noch sicherer als iTAN ist das HBCI – das Home Banking Computer Interface. Damit meldet man sich bei der Bank mit Hilfe eines Kartenlesers an, wie bei einem Bankautomaten. HBCI bietet Ihnen damit eine hohe Sicherheitsstufe, denn die Zugangsdaten liegen zu keinem Zeitpunkt im Klartext vor.
HBCI ist allerdings nicht mobil. Für jede Überweisung benötigt man einen Kartenleser sowie die installierte Software.
Zudem muß man für den Leser, die Software und die Karte ca. 100 Euro investieren.
Trotzdem sollte man das Geld investieren, wenn man einen eigenen Rechner hat.
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