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16. März 2009
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Tipps und Tricks -
Sicherheit
Eine Virenschutzsoftware sollte heute zur Grundausstattung eines jeden Rechners gehören.
Sie ersetzt jedoch keineswegs den gesunden Menschenverstand des Benutzers und bietet keinen 100%igen-Schutz.
Eine für Privatanwender kostenlose einsetzbare, sehr gute Virenschutzsoftware ist der Virenscanner Avast Home Edition (aktuelle Version 4.8) von Alwil.
Gegenüber anderen Virenschutzlösungen zeichnet die Software folgendes aus:
- Möglichkeit der sogen. Boottime-Überprüfung (die Überprüfung auf Schadsoftware findet noch vor dem Windows-Start statt während der Rechner hochfährt)
Achtung: Unter der 64Bit-Version gibt es keine Boottime-Überprüfung!
Alle anderen Funktionen von Avast laufen auch unter 64Bit problemlos.
Der Zugriff auf den Container (Isolierbereich) funktioniert im Abgesicherten Modus nicht, da der entsprechende Dienst nicht geladen wird. - Integrierter Schutz gegen sogen. Ad- und Spyware
- einfach einzustellendes Benutzerinterface
- einzeln einstellbare Module des Hintergrundwächters
Installation
Vor der Installation von Avast muß unbedingt ein eventuell vorher installierter Virenscanner deinstalliert werden.
In der Regel gibt es große Probleme,wenn 2 Virenscanner mit Hintergrundwächter gleichzeitig installiert sind.
Deinstallieren sie ihr altes Virenprogramm ganz normal.
Bietet der Hersteller ein sogen. Clean-Tool an,sollten Sie nach der Deinstallation diese Tool anwenden,um sämtliche, noch vorhandenen Registry-Einträge des alten Virenscanners restlos zu entfernen.
Lassen Sie nach einem Neustart zur Sicherheit das Tool CCleaner nach Fehlern in der Registry suchen und beheben Sie eventuell gefundene Fehler mit dem Tool.
Avast Home Edtion können Sie hier herunterladen.
Starten Sie das Installationsprogramm durch Doppelklick auf die Datei setupger.exe
Ein Assistent begleitet Sie durch die jetzt im Einzelnen beschriebenen Schritte der Installation.

Ein Klick auf Weiter ruft die Lies mich-Datei mit wichtigen Hinweisen zum Programm auf.

Im nächsten Fenster, das Sie nach einem Klick auf Weiter erreichen, müssen Sie den Lizenzbedingungen zustimmen.
Ohne die Zustimmung ist die Installation nicht möglich.


Das nächste Fenster gibt Ihnen die Möglichkeit, durch eine Benutzerdefinierte Installation den Umfang der Installation zu bestimmen.
Ungeübte Benutzer sollten die Standard-Installationsmethode wählen.
Die Benutzerdefinierte Installation läßt z.B. auch die Wahl, welche residenten Schutzmodule installiert werden.
Das Modul Outlook/Exchange wird nur benötigt, wenn der Microsoft Exchange-Server eingesetzt wird!
Es arbeitet allerdings auch, wenn Outlook allein installiert ist und überwacht den Mailverkehr über Pop3, SMTP und Imap.

Das nun folgende Fenster gibt noch einmal einen Überblick über die Installation.

Zum Ende der Installation werden Sie gefragt, ob Sie eine sogen. Boot-Time-Überprüfung nach der Installation durchführen wollen.
Diese Frage sollten Sie mit Ja beantworten.
So wird eventuell schon vorhandene Malware gleich beim Booten des Rechners erkannt und kann bereinigt werden.


Schließen Sie die Installation durch Klick auf Beenden ab.
Jetzt wird Windows herunter gefahren und es erfolgt ein Neustart des Rechners.
Während des Bootvorganges nimmt Avast die Überprüfung auf Malware vor.
Achtung: Die Überprüfung kann, je nach Anzahl und Größe der Festplatten, einige Zeit in Anspruch nehmen!
Um Avast Home Edition nutzen zu können, müssen sich Sie sich kostenlos registrieren lassen.
Nach der Registrierung bekommen Sie per Mail einen Registrierungsschlüssel zugesandt.
Für die Registrierung haben Sie 60 Tage Zeit.
Nach Ablauf dieser 60-Tage-Frist werden keine Updates mehr herunter geladen, und es erscheint regelmäßig ein PopUp-Fenster mit einer Erinnerungsmeldung, den Lizensschlüssel einzugeben.
Bei der Registrierung müssen eine gültige Mailadresse und ein Name angegegeben werden, alle anderen Angaben auf dem Registrierungsformular sind freiwillig.
Nach Ablauf eines Jahres ab Installationsdatum muß erneut ein kostenloser Lizensschlüssel angefordert werden!
Wenn Sie die Programm-Oberfläche von Avast das erste Mal aufrufen, werden Sie von einem Willkommensfenster begrüßt.

Klicken Sie zur Registrierung von Avast Home auf den ersten Link "avast! Home Registrierungsseite" , Sie werden auf die Registrierungsseite geleitet

Lesen Sie sich die Informationen auf der Seite durch und geben Sie anschließend Ihre Daten ein.

Sie bekommen nach der Registrierung einen Registrierungs-Schlüssel per Mail zugesandt, mit dem Sie Avast Home freischalten können.
Alternativ können Sie auch das Registrierungsformular direkt aufrufen: Avast Home Lizenzschlüssel anfordern
Den Per Mail empfangenen Schlüssel markieren Sie in der Mail und kopieren ihn per Rechtsklick in die Zwischenablage.
Starten Sie jetzt noch die Programm-Oberfläche von Avast und klicken Sie auf das Menü-Icon in der linken oberen Ecke der Oberfläche.
Im jetzt erscheinenden Menü wählen Sie den Punkt über Avast.

Klicken Sie im sich jetzt öffnenden Fenster auf den Button Lizenz-Schlüssel rechts unten.

Fügen Sie den erhaltenen Schlüssel im nächsten Fenster ein, in dem Sie in das blau gekennzeichnete Feld mit der rechten Maustaste klicken und Einfügen wählen.
Schliessen Sie die Aktion durch Klick auf OK ab.
Nach der erfolgreichen Installation von Avast findet ihr in der Taskleiste 2 blaue Icons:
Eines mit einem "a" über das das Avast Hauptprogramm aufgerufen werden kann sowie die Konfiguration.
VRDB
Ein anderes blaues Icon ist mit einem "i" gekennzeichnet.
Dieses Icon gehört zur sogen. VRDB, das ist eine Datenbank, in der Informationen zu den auf dem Rechner vorhandenen Dateien verzeichnet sind. Mit Hilfe der VRDB ist es Avast leichter möglich, veränderte Dateien wieder herzustellen.
VRDB steht für "Virus Recovery Database".
Das Ziel der VRDB ist es, wenn trotz aller Maßnahmen zur Gefahrenabwehr einmal ein Virus eine Datei infiziert hat, die Datein wiederherzustellen.
Die VRDB wird durch ein Symbol mit dem Buchstaben "i" in der Taskleiste (neben der Uhr) gekennzeichnet.
Wenn das Symbol animiert ist, wird die Datenbank gerade erstellt bzw. erneuert.
Die VRDB muß nach der Installation von Avast! erst erstellt werden, was nur bei einem garantiert sauberen System Sinn macht.
Ist man sich nach der Installation von Avast sicher, das der Rechner "sauber" ist, sollte man als erstes das Trayicon für die VRDB mit rechts anklicken und aus dem jetzt erscheinenden Kontextmenü den Punkt VRDB jetzt generieren! wählen, um die Informationen zu den Dateien zu hinterlegen.
Die Generierung der VRDB kann bis zu einigen Stunden dauern, je nach Anzahl der Dateien.
Die VRDB sollte nach jedem Update des Rechners, insbesondere dann, wenn Windows-Updates eingespielt wurden, neu generiert werden.
Prinzip
Avast! erzeugt eine Datenbank, d.h. es speichert Informationen über den aktuellen Stand der Dateien. Die Generierung/Wartung erfolgt entweder, wenn der Computer sich im Ruhezustand befindet, oder wenn der Bildschirmschoner aktiv ist (alle Bildschirmschoner, nicht nur der Avast!-Bildschirmschoner).
Diese Datenbank wird, sobald sie erstellt worden ist, alle drei Wochen aktualisiert werden (diese Einstellung kann durch Bearbeitung der avast4.ini im Programmverzeichnis geändert werden.
Wenn eine Datei mit einem Virus infiziert, kann es mit Hilfe der in der VRDB gespeicherten Daten möglich sein, die Datei wieder herzustellen.
Wenn es mehrere Versionen der Datei in der Datenbank gibt, läßt sich auswählen, welche Version man wiederherstellen möchte.
Einstellungen
Die Einstellungen der VRDB können verändert werden, indem man auf das Symbol in der Taskleiste mit der rechten Maustaste klickt. Es gibt drei Optionen:
- VRDB generieren, wenn der Computer sich im Ruhezustand befindet.
Avast! wird die Datenbank nur dann generieren, wenn der Computer sich im Ruhezustand befindet, d.h., wenn er nicht verwendet wird. - VRDB nur dann generieren, wenn der Bildschirmschoner aktiv ist.
Avast! wird die Datenbank nur dann generieren, während der Bildschirmschoner aktiv ist, d.h. in den Arbeitspausen.
Damit ist jeder Bildschirmschoner gemeint, der auf dem System vorhanden ist, nicht nur der Avast!-Bildschirmschoner. - Deaktivieren der VRDB-Generierung.
Diese Einstellung deaktiviert die VRDB vollständig.
Da die VRDB die Sicherheit nicht wirklich erhöht und auch der Nutzen sehr strittig diskutiert wird, würde ich die Generierung der VRDB ganz deaktivieren.
Bei einer einzelnen infizierten Datei mag der Nutzen noch gegeben sein.
Sind mehrere Dateien betroffen, sollte man sich eher für ein Löschen der betroffenen Dateien bzw. gleich für ein Neuaufsetzen des gesamten Systems entscheiden.
Nur ein neu aufgesetztes System garantiert ein virenfreies System!
In der kommenden Version 5 wird diese Funktion nicht mehr erhalten sein, man kann also ruhigen Gewissens auf die Generierung der VRDB verzichten.
Weitergehende Hilfe zum Programm findet ihr im deutschsprachigen Hilfeforum, wo euch kompetente Avast-Nutzer bei euren Problemen weiterhelfen.
Programmkonfiguration
Die voreingestellten Standardeinstellungen in der Konfiguration von Avast stellen einen guten Kompromiss zwischen Performanceeinbußen und Schutz dar und können für den Anfang so belassen werden.
Die Programmkonfiguration ist an vielen Stellen selbsterklärend, und die Standardeinstellungen können so belassen werden.
Klicken Sie zur Konfiguration das Trayicon von Avast (das mit dem blauen "A") mit der rechten Maustaste an und wählen Sie Programmeinstellungen.
Jetzt wird ein Fenster aufgerufen, mit dem Sie Avast schnell und einfach an Ihre Bedürfnisse anpassen können.
Die wichtigsten Einstellungen erkläre ich hier:
Achtung: Die gezeigten Einstellungen sind Einstellungen, die ich persönlich für sinnvoll erachte.
Ob sie diese Einstellungen übernehmen, müssen Sie entscheiden.

Die oberste Option aktiviert die Überprüfung des Arbeitsspeichers wenn die Programmoberfläche von Avast gestartet wird.
Das sollte man aus Sicherheitsgründen aktivieren.
Um zu verhindern, das Schadsoftware über auswechselbare Medien wie CDs/DVDs sowie Speicherkarten und USB-Sticks sich beim Systemstart unbemerkt in den Bootsektor schreiben können, sollte man keine auswechselbaren Medien im PC belassen, wenn er herunter gefahren wird. Die Optionen der ersten roten Markierung sorgen dafür, das der Rechner erst herunter gefahren wird, wenn alle auswechselbaren Medien entfernt sind.
Die letzten drei Optionen (rot markiert) bestimmen das Verhalten von Avast, wenn über das Kontext-Menü des Explorers mehrere Dateien untersucht werden:
Bei Aktivierung des ersten Punktes wird die Überprüfung gestoppt, sobald ein Fund aufgetreten ist, andernfalls wird weiter gescannt.
Wird der zweite Punkt aktiviert, wird der Bericht der Überprüfung auch angezeigt, wenn kein Fund aufgetreten ist.
Ist der dritte Punkt aktiviert, zeigt Avast ein kleines Icon rechts an für diebekannten Dateierweiterungen.

In diesem Fenster kann die Größe des Containers eingestellt werden.
Das ist die Quarantänezone, in die gefundene Malware verschoben werden kann, um sie vom System zu isolieren, das sie keinen Schaden mehr anrichten kann.
Die bei der Installation eingestellte Standardgröße von 256 MB ist meines Erachtens nach völlig ausreichend.
Über den zweiten Parameter kann die maximale Dateigröße eingestellt werden, wenn eine in der Quarantäne isolierte Datei über das Programminterface von Avast zur Analyse, z.B. auf Vorliegen eines Fehlalarm , an Avast geschickt werden soll.
Will man größere Dateien versenden, schickt man diese per Mail (am besten englischsprachig) als Anhang in einem passwortgeschützten Zip-Archiv an folgende Adresse:
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.
Die Mail sollte folgende Angaben enthalten:
Betreff: False Positive
Angabe der genauen Virendatenbank von Avast
Dateiname der eingeschickten Datei
eventuell eine kurze Beschreibung wie es zu der Alarmmeldung kam
Passwort des Archivs

Die im Fenster Bestätigungen voreingestellten Optionen können übernommen werden.

Unter der Option Protokollierung wird die von Avast erstellte Protokollierungsstufe genauer eingestellt:
Die bei der Installation eingestellten Werte sind im Normalbetrieb ausreichend.

Um bestimmte Dateien von der Überprüfung durch Avast auszuschließen, können die Dateien hier angegeben werden.
Achtung: Damit die jeweiligen Dateien wirklich ausgeschlossen werden, müssen sie zusätzlich noch in die Ausschlußliste des residenten Zugriffsschutzes eingetragen werden.
Die Konfiguration des residenten Zugriffsschutzes wird gesondert erklärt.

Bei der im Bild gezeigten Einstellung wird Avast die Virusdatenbank und ggf.die Programmdateien selbständig aktualisieren.
Damit die Programmdateien automatisch aktualisiert werden können sind Administratorrechte erforderlich.
Ist, wie im Bild gezeigt, das automatische Programm-Update aktiviert, kann es zu unliebsamen System-Neustarts kommen.
Insbesondere wenig geübte User, die ein durch das automatisch durchgeführte Programm-Update notwendig werdender System-Neustart beunruhigen könnte, sollten das automatische Programm-Update auf die Einstellung Fragen, wenn Update verfügbar ist einstellen.
Mit dieser Einstellung fragt Avast vor einer Programmaktualisierung, ob das Update installiert werden soll.

Für Rechner, die normalerweise nicht mit dem Internet verbunden sind, lässt sich auf dieser Seite ein Updatepaket für die anschließende Offline-Installation herunterladen.
Die von Avast erstellte Logdatei kann unter der Option Report-Datei noch genauer eingestellt werden:
Meiner Ansicht nach können die Standardwerte der Installation ruhig übernommen werden.

Unter der letzten Option kann das genaue Verhalten von Avast eingestellt werden. Die Standardwerte können hier übernommen werden.
Führt man jedoch häufig Anwendungen im Vollbildmodus aus, wie z.B. Spiele oder Bildbearbeitungsanwendungen oder Videobearbeitung, sollte der erste Punkt aktiviert werden.
Damit überprüft Avast vor dem Einblenden von Meldungsfenstern, ob Anwendungen im Vollbildmodus ausgeführt werden.
Echtzeitschutz
Der residente Schutz von Avast beruht auf insgesamt 7 (in der Professional-Version 8) einzelnen Modulen (Provider genannt).
Diese können während der Benutzerdefinierten Installation einzeln installiert werden können und einzeln konfiguriert werden können:
Über einen Doppelklick auf das blaue Avast-Symbol in der Taskleiste läßt sich der Einstellungsdialog aufrufen.
Das Modul Internetmail ist für die Überwachung des ein- und ausgehenden Mailverkehrs über Pop3 und SMTP und Imap sowie das Newsgroup-Protokoll NNTP zuständig.

Wird der Computer in einem Netzwerk eingesetzt, sollte besonderes Augenmerk auf das Modul Netzwerk gelegt werden. Hier sollte die Einstellung dann meiner Meinung nach auf Hoch eingestellt werden bzw. auf Benutzer und individuell eingestellt werden.


Das Modul Script-Blockierung ist nur in der Professional-Version enthalten und überwacht die Ausführung von Scripten im Browser.
Da insbesondere über Scripte, die im Browser unerkannt vom Benutzer ausgeführt werden, große Gefahr droht, sollte die Einstellung hier auf Hoch stehen.
Durch die Überwachung des gesamten http-Verkehrs ist jedoch auch für Benutzer der Home-Version eine gute Schutzwirkung gewährleistet.

Wer einen oder mehrere Messenger wie Windows Live Messenger einsetzt, sollte das Modul Sofortnachrichten individuell einstellen.
So lassen sich die Messenger, die überwacht werden sollen, genauer einstellen zu können.
Nicht so versierte Benutzer sollten die Einstellung Hoch wählen und die Einstellung auf alle unterstützten Messenger belassen, wie sie von der Installation vorgegeben ist.

Der sogen. Standard Schutz ist unter anderem für die Überwachung der ausführbaren Dateien sowie der Ausführung der sogen. dll-Dateien zuständig.
Die Einstellung sollte hier meiner Meinung nach auf Hoch eingestellt werden.

Über das Modul Web Schutz wird der gesamte Verkehr über das http-Protokoll überwacht.
Über dieses Protokoll wird das Abrufen von Internetseiten und Dateien aus dem Internet abgewickelt
Insbesondere Nutzer der Home-Version sollte hier die Einstellung Hoch wählen, um eine gute Schutzwirkung zu erhalten. Benutzer der Professional-Version können auch die Einstellung Normal wählen, da durch das hier enthaltene Script Blocking-Modul ein großes Einfallstor für Schadcode überwacht wird.
Das Modul Web Schutz bietet in den erweiterten Einstellungen noch eine rudimentäre Möglichkeit der Zugangskontrolle: Die URL-Blockierung.

Um zu den Einstellungen zu gelangen, ruft man über das Avast-Symbol in der Taskleiste die On Access Schutz Steuerung auf und wählt das Web Schutz Modul.
Nach einem Klick auf Anpassen gelangt man zu den erweiterten Einstellungen des Moduls.

Über den Button Hinzufügen lassen sich jetzt URLs angeben, die fortan von Avast geblockt werden. Statt der Seite wird in diesem Fall dann eine Fehlerseite angezeigt, das die Seite durch Avast geblockt wurde.
Das Beispiel aus dem Screenshot würde die komplette Domain youtube.com blockieren und stattdessen die Fehlerseite anzeigen.
Die hier vorgestellten Einstellungen beruhen natürlich auf meinen persönlichen Sicherheitsvorstellungen, die sich von denen anderer Benutzer unterscheiden können.
Je nach persönlichen Vorstellungen sollte jeder Benutzer seine eigenen Einstellungen benutzen.
Diese Anleitung soll lediglich einen Anhaltspunkt für eine sinnvolle Konfiguration darstellen.
Konfiguration des Screensavers
Eine Funktion, die sonst kein mir bekannter Virenscanner bietet, ist die Screensaverfunktion, wie sie manch einer vielleicht von Defragmentierungsprogrammen kennt.
Bei der Installation wird, von vielen UserInnen unbemerkt, ein zusätzlicher Screensaver von Avast mit installiert.
Stellt man in den Windowseinstellungen den Avastscreensaver als Bildschirmschoner ein, so nutzt Avast die Arbeitspausen zum Virenscan. Besonders in längeren Arbeitspausen ist das sehr sinnvoll.
Die Einstellungen werden hier besprochen:
Rufen sie mit einem Rechtsklick auf eine freie Stelle des Desktops das Kontextmenü auf und wählen Sie Eigenschaften aus dem erscheinenden Kontextmenü.
Wählen Sie den Punkt Bildschirmschoner und wählen Sie links aus der Liste der installierten Screensaver den Bildschirmschoner avast! antivirus aus.

Ein Klick auf den Punkt Einstellungen bringt sie auf die Konfigurationsseite.


Den Bildschirmschoner seiner Wahl wählt man in der Mitte des erscheinenden Fensters aus der Liste aus.
Ein Klick auf Einstellungen ruft den bekannten Windows-Dialog zum Einstellen des Bildschirmschoners auf.
Aktiviert wird die Virensuche in den Arbeitspausen indem wir ein Häkchen beim Punkt Prüfe auf Viren setzen.
Aktiviert man den Punkt Endlos-Prüfung, prüft Avast in einer Endlosschleife.
Ist nur der erste Punkt aktiviert, wird die Prüfung beendet, sobald alle Bereiche, die wir im Folgenden einstellen, durchsucht worden sind.

Welche Bereiche (Laufwerke) beim Scan durchsucht werden sollen, konfigurieren wir über den Punkt Bereiche.
Bei der Standardeinstellung von Avast sind bereits alle lokalen Festplatten zum Durchsuchen aktiviert.
Weitere Laufwerke, etwa angeschlossene externe Festplatten oder USB-Sticks, lassen sich über Hinzufügen mit in die Überprüfung einbeziehen.

Beim Punkt Typen bestimmen wir genauer, welche Dateitypen Avast untersuchen soll.
Da dieser Scan einen richtigen Vollscan nicht ersetzen soll, sollten wir es bei der Standardeinstellung belassen.

Welche Einstellungen beim Wirkungsgrad gewählt werden, ist abhängig davon, welche Arten von Dateien vorwiegend gespeichert sind.
Hat man z.B. vorwiegend kleinere Dateien wie Briefe etc. kann man die Dateien komplett testen lassen.
Aktiviert man auch den zweiten Punkt, prüft Avast die Dateien nach seiner Virensignaturdatenbank und anhand verdächtigen Codes.

Will man bestimmte Dateien von der Suche ausnehmen, kann man diese im nächsten Fenster einrichten.

Hinter dem Punkt Virus verbirgt sich das wichtigste Konfigurationsfenster.
Hier wird eingestellt, was im Falle eines Fundes zu tun ist.

Der nächste Punkt ist etwas irreführend, gemeint ist damit, welche Archivtypen, wie z.B. Zip-Archive, Avast untersuchen soll.
Die Standardeinstellungen sind hier schon sinnvoll.
Man sollte jedoch zur Kontrolle die Liste der verfügbaren Archivtypen einmal durchgehen, um eventuell weitere vorhandene Archivtypen hinzuzufügen.

Will man zusätzlich zur eingestellten Aktion bei einem Fund gewarnt werden, kann man in dem letzten Einstellungsfenster eine Alarmmeldung einstellen.
Da man in Arbeitspausen in den seltensten Fällen am Rechner sitzt, ist dieser Punkt meiner Meinung nach jedoch überflüssig.
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